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Strom aus Biogas im BHKW Mitte


Ein Beitrag der Stadtwerke Strausberg zum Klimaschutz
Seit 01.01.2014 werden im Blockheizkraftwerk (BHKW) Mitte Strom und Wärme aus Biogas erzeugt. Das Biogas wird in Köckte bei Gardelegen (Sachsen-Anhalt) aus Rindergülle, Mais- und Ganzpflanzensilage produziert, auf Erdgasqualität veredelt und in das Erdgasverteilnetz eingespeist. Durch die Umstellung des BHKW Mitte von Erdgas auf Biogas können jährlich 3.400 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Die Aufbereitung von Biogas ist vergleichsweise aufwendig und lohnt sich daher nur bei größeren Biogasanlagen wie der in Köckte. Um Erdgasqualität zu erreichen, muss das Biogas entschwefelt und getrocknet werden. Gleichzeitig mit der Trocknung werden auch wasserlösliche Stoffe wie Ammoniak entfernt, die im Erdgasnetz nichts zu suchen haben. Am Ende muss das Biogas noch an die Erfordernisse im Erdgasnetz angepasst werden – Trockenheit, Druck und Heizwert müssen mit dem im Netz befindlichen Erdgas in Einklang gebracht werden. Nach der Veredelung wird das Biogas in das Erdgasverteilnetz eingespeist, wo es sich mit dem reinen Erdgas vermischt – ähnlich wie beim Kraftstoff E10. Ein Umweltgutachter bestätigt jährlich die Qualität und Menge des eingespeisten Biogases.

Die in Köckte eingespeiste Biogas-Menge wird bilanziert und muss mit der von den Stadtwerken Strausberg für das BHKW Mitte aus dem Gasverteilnetz entnommenen Menge übereinstimmen. Damit ist die Voraussetzung gegeben, den mit Biogas erzeugten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu vergüten. Für den Biogasbezug haben die Stadtwerke einen langfristigen Liefervertrag mit der EnviTec Energy GmbH & Co. KG abgeschlossen. Jährlich werden im BHKW Mitte 22 Millionen Kilowattstunden (kWh) Biogas in Strom und Wärme umgewandelt. Der aus dem Biogas produzierte Strom reicht für 4.000 Haushalte, wenn man von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.000 kWh pro Haushalt ausgeht, und die Wärme für 1.000 Wohneinheiten mit je 8.000 kWh Fernwärme.

Die Umstellung von Erdgas auf Biogas ist ein weiterer Beitrag der Stadtwerke Strausberg zum Klimaschutz der Stadt. Der Kohlendioxidausstoß von Biogas wird als Kohlendioxid-neutral bewertet. Unter Berücksichtigung der Emissionen, die bei der Zucht, der Ernte und der Umwandlung von Biomasse zu Biogas entstehen, werden 60-70 Prozent weniger Treibhausgase emittiert als bei reinem Erdgasbetrieb. 3.400 Tonnen Kohlendioxid können jährlich in Strausberg eingespart werden. Die in Strausberg insgesamt für die Strom- und Wärmeversorgung anfallende Treibhausgas-Emission sinkt damit um etwa vier Prozent.

Das Heizwerk Mitte ging 1994 mit einer Leistung von 10 Megawatt (Wärme) ans Netz und versorgt seither das Wohngebiet Hegermühle mit Fernwärme. 2010 begann die Aufrüstung zur Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK). Im Juni 2011 startete die Stromproduktion mit einer Leistung von 1,2 Megawatt (elektrisch). Seit der Umrüstung zur KWK-Anlage werden jährlich über 2.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart. Mit dem Biogas-Einsatz kommen 3.400 Tonnen Kohlendioxid-Einsparungen dazu.
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