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Neue Ausstellung im Kundencenter


Uwe Steinkamp zeigt im Kundencenter der Stadtwerke langlebige Gebrauchskunst

(ws) Im Kundencenter der Stadtwerke Strausberg GmbH, 15344 Strausberg Kastanienallee 38, wurde am Dienstag, dem 16. März 2004 um 18.00 Uhr die Ausstellung von Uwe Steinkamp unter dem Titel „sculpt-chairs“ eröffnet. Sie dauert bis zum 22. April dieses Jahres. Gezeigt werden Sitzskulpturen und Fotografien. Der gebürtige Rheinländer studierte nach einer Gärtnerlehre in Berlin Landschaftsarchitektur. 1995 begann er in Ihlow, seinem jetzigen Zuhause, ein altes Feldsteingehöft, den „ZachariasHof“ zu restaurieren. Natürlich samt Hof, wo sich die Frage nach Möbeln im Außenbereich aufdrängte. Schon immer bestrebt, neben den gedanklichen Anforderungen nicht nur handwerklich kreativ zu sein, sondern dabei auch hohe Maßstäbe anzusetzen, suchte er nach Möglichkeiten der Umsetzung. Ob Bank, Stuhl oder Passendes, all das sollte dabei für ihn nicht schlechthin Gebrauchsgegenstand sein. Die müssten, so sein Anliegen, auch als Skulptur wirken, um optisch Aufmerksamkeit zu erregen. Langlebigkeit der Eiche oder Robinie wollte er dafür, damit er sich auch im Winter mit dem Blick durchs Fenster nach draußen an den nicht wegzuräumenden Gartenmöbeln erfreuen kann. Was er bei Anbietern fand, war für ihn jede Menge Billigkram. Die wenigen sehr guten klassischen Entwürfe wiesen wiederholte Gleichförmigkeit auf. Also fing er mit Holzresten selber an, sich nach seinen Vorstellungen auszuprobieren. Bald sprudelten zur eigenen Überraschung so viele Ideen, dass er mit der Realisierung nicht hinterherkam. Seit gut zwei Jahren widmet er sich dieser Beschäftigung intensiv. Er schuf sich mit Atelier, Werkstatt oder Scheune geeignete Arbeitsbedingungen. Er fand seinen Arbeitsrhythmus. Ob nun die Idee im Kopf vor dem Aussuchen des Rohmaterials schon da war oder durch gewachsene Holzform erst entsprang, der zweite Schritt besteht stets im konstruktiven, dreidimensionalen Zusammenfügen vorbereiteter Elemente. Durch Abtragen und plastisches Herausarbeiten bekommt dann das Grobmodell seine feingeschliffene Endgestalt. Die kriegt ihren Wert für den über 40-jährigen nur dann, wenn sie ihm gefällt. Zuerst gehe es ihm darum, dass das was entsteht, ihm Freude machen muss. Aber er will bei den Leuten, sagt er weiter, natürlich auch das Bewusstsein für derart schöne Dinge fördern. Die müssten nicht auf Kunstsammelei aus sein, eher auf Bereicherung ihres Alltags. Als bodenständiger Optimist findet er Spaß daran, bei Betrachtern seiner Arbeiten zunächst skeptische und dann positive Reaktionen zu provozieren. Z.B. nach dem Erkenntnismotto: In diese wuchtigen Dinger kann man sich nicht nur reinsetzen, sondern darin sogar bequem sitzen. Uwe Steinkamp hat einen Hang zum Keltischen, zum Bretonischen. Schnelles Blendwerk lehnt er ab, ist von den Granitsteinen seines Hauses fasziniert, die Millionen Jahre auf dem Buckel haben. Seine gefragten Holzmöbel, die er am liebsten von Anstrichen fern hält, möchten bei allem Wind und Wetter wenigstens ein Menschenleben lang halten. Weil er, offenbart er, unabhängig von der Muttersprache Wortspiele und überhaupt das Spiel mit der Sprache mag, wählte er für seine Ausstellung die Überschrift „skulpt-chairs“. Im Englischen verbirgt sich dahinter ganz simpel: Skulptur und Sitzmöbel. Eigene Fotografien, die auch zur Werkschau gehören, sind in der Wirkung mit ihrem außergewöhnlichen Rahmen für ihn Ausdruck experimenteller Kunst. Passend zu Steinkamps Gestaltungskredo spielte Martina Höfer während der Vernissage auf dem Dudelsack. Der Künstler wünschte es, daß man seine Werke auch ausprobierte.
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