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Malereien mit eigentümlicher Sicht auf Landschaften


Karin Wolff stellt ab 7. Mai 2008 im Kundencenter der Stadtwerke Strausberg aus

Was Kunstausstellungen anbelangt, die sich vor allem als Sprache der Seele offenbaren, muß die Ausstellung „Landschaften so oder so“ vom 7. Mai bis zum 26. Juni 2008 im Kundencenter der Stadtwerke Strausberg GmbH, 15344 Strausberg Kastanienallee 38, hinzugezählt werden. Wer sich hierzu auf eine gedankliche Auseinandersetzung mit Malereien von Karin Wolff aus Rehfelde einlässt, wird nicht unberührt bleiben. Bislang reizen sie nicht die weitläufig gern beanspruchten Feld-, Wald- oder Wiesenmotive schlechthin. Kann sein, dass sie eines Tages zu diesem künstlerisch allgemein strapazierten Thema auch noch etwas beisteuert. Noch aber braucht sie inmitten ihrer gemalten Naturansichten irgendetwas ungewöhnlich Fesselndes, um das sich alles Weitere rankt. Seien es stumme Boten aus der Vergangenheit, seien es verfallene Häuserecken oder nicht fertig Gebautes. Eben solches, was man landläufig eigentlich nicht als schön bezeichnet, z.B. ein altes Wagenrad am Feldrand oder ein dahinrostendes Ackergerät. Das fasziniert sie. Wenn sie jetzt in der Natur malt, kommen immer mehr Menschengestalten dazu. Mit Spaß und Fantasie drängen sich so regelrecht Bäume auf, die menschlichen Figuren ähneln. „Landschaften“ sind für sie im übertragenen Sinne auch Bildnisse von Menschen. Den Hang nach figürlicher Malerei spürte sie schon in der Kinder- und Schulzeit. Ihm später beim Studium als Diplomsprachmittler an der Humboldt-Universität Berlin nachzugeben, dafür blieb ihr trotz damals reichlicher Kulturlandschaft kein Spielraum. Zu sehr fraßen gesellschaftlich geforderte Nebensächlichkeiten die Freizeit. Immerhin belebte der Dolmetschereinsatz zu Stadtrundfahrten samt Museumsbesuchen künstlerisches Gespür. Der berufliche Einsatz erfolgte dann in Strausberg. Zugang zu eigenem künstlerischen Schaffen fand sie paradoxerweise über eine bittere Zäsur. Als sie das erste Mal in jungen Jahren über eine bösartige Krankheit siegte, begann sie in der Genesungsphase mit simplem Einbrennen von Mustern in Holz und Ähnlichem. Als sie sich dann mit Radierungen oder Kohlezeichnungen befasste, gehörte sie bereits der Künstlergruppe des einstigen Kultur- und Sportklubs der NVA an. In bildnerischer Tradition existiert diese in der heutigen Künstlergemeinschaft Kontrapost weiter. Karin Wolff erlebte als Zeitzeugin den Wechsel künstlerischer Leiter wie inhaltliche Wandlungen. Als der Bildhauer Ulrich Jörke, erinnert sie sich, ab März 1983 die Leitung des Zirkels übernahm, sei bei ihr vor allem in der Kontinuität der eigenen Malerei „der Knoten geplatzt“. Dabei hatte sie sich in der Freizeit seinerzeit intensiv auch dem Fotografieren gewidmet. Seit 1990, ergänzt sie, habe es unter Jörke eine neue Qualität in der gemeinsamen künstlerischen Tätigkeit und im Zusammensein des Teams gegeben. Karin Wolff sieht ihre Werkschau im Jahr des 25-jährigen Jubiläums seines Einsatzes zugleich als Hommage an ihn. Er habe ihr das Handwerkliche vermittelt und künstlerisch auf sie wesentlichen Einfluss genommen. Von ihm lerne sie immer noch. Das Mitwirken in der Künstlergemeinschaft über die vielen Jahre ist für sie unverzichtbarer Teil ihres Lebens. Die Malerei selbst und die Gemeinsamkeit gaben ihr viel Kraft zur Überwindung wiederkehrender Krankheit und anderer Schicksalsschläge. Zwangsläufig düstere und dunkelfarbige Bilder stehen je nach persönlicher Verfassung bei der Entstehung, im Wechselspiel jenen hellen gegenüber, die von Lichtblicken, freudigen Ausblicken und samt glücklichen Umständen von unbesiegbarem Optimismus künden. Zur Vernissage am 7. Mai ab 18.00 Uhr im Kundencenter sind Besucher herzlich eingeladen. Die Kunstwerke sind bis zum 19. Juni zu besichtigen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr. Text und Foto: W. Suchardt
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