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Erste öffentliche E-Ladesäule in Strausberg in Betrieb genommen


Die Stadtwerke Strausberg sorgen für Anschluss: Am Flugplatz in Strausberg Nord, genauer direkt vor dem „Fliegerhorst“, befindet sich seit gestern die erste öffentliche Stromtankstelle Strausbergs.
Christian Rileit und Alexander Baron...

Christian Rileit und Alexander Baron...

...installierten die 1. Ladesäule Strausbergs

...installierten die 1. Ladesäule Strausbergs

Die Ladesäule wurde bereits im November auf der Energiekonferenz der Stadtwerke Strausberg auf dem Gelände des STIC vorgestellt. Es handelt sich um eine Säule der Marke wallb-e, die von der Petring Energietechnik GmbH vertrieben wird. Dieser Hersteller setzt auf hochwertige und bewährte elektronische Komponenten aus Deutschland. „Wir haben uns ganz bewusst für dieses Modell entschieden, weil sie qualitativ hochwertig, trotzdem vergleichsweise günstig und noch dazu intelligent in der praktischen Anwendung ist.“, so Gesa Reschke, Sprecherin der Strausberger Stadtwerke.

Die maximale Ladeleistung der Säule von 22 Kilowatt taugt sowohl für das Laden über Nacht, z. B. für Gäste des „Fliegerhorsts“, als auch für ein Schnellladen innerhalb von 1-2 Stunden. Für dieses AC-Schnellladen benötigt der Autobesitzer ein Ladekabel vom Typ 2, der in Europa favorisierten und weiter verbreiteten Steckervariante. Typ 1-Ladestecker können über Adapter mit der Ladesäule verbunden werden, dann ist aber unter Umständen kein Schnellladen möglich. Dies ist abhängig vom konkreten Fahrzeugtyp. Geladen werden kann per Adapter aber in jedem Fall, es dauert dann maximal 8 bis 10 Stunden, bis die Batterie wieder komplett gefüllt ist.

Wer sein Elektroauto mit der öffentlichen Ladesäule verbinden will, muss sich zunächst einmal an die Mitarbeiter des Flugplatzes im Tower wenden. Dort erhält man gegen eine Gebühr von 10,00 Euro eine so genannte RFID-Karte. Diese hält man gegen ein in der Ladesäule integriertes Lesegerät, das die Karte erkennt und die Steckdosen der Säule freischaltet. Ohne diese RFID-Karte lässt sich nämlich aus der Säule kein Strom entnehmen. Nach dem Laden wird die Karte einfach wieder im Tower zurückgegeben, und man erhält 5,00 Euro zurück. Für jeden Ladevorgang werden somit pauschal 5,00 Euro berechnet. Sollte die Karte einmal verloren gehen, wird diese gesperrt, so dass es nicht zu einem Missbrauch kommen kann. Die Abkürzung RFID steht übrigens für radio-frequency identification, d. h. Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen. Den Transponder, der in der Karte verbaut ist, kennt man aus dem Einzelhandel, er wird umgangssprachlich auch „Funketikett“ genannt.

Wie es sich für eine umweltfreundliche E-Ladesäule gehört, kann ausschließlich Ökostrom, in diesem Fall NaturWatt®-Strom, getankt werden.

Die Ladesäule am Flugplatz in Strausberg Nord soll nicht die einzige bleiben. Eine zweite ist bereits bestellt und soll noch vor Weihnachten auf dem Gelände des STIC in Betrieb genommen werden.
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