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Zukünftige Ausstattung von Messstellen mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen


Das am 02. September 2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) regelt die Rahmenbedingungen zur schrittweisen Ausstattung der Letztverbraucher und Anlagenbetreiber mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen ab 2017.


Der Messstellenbetrieb für digitale Messtechnik ist Aufgabe des grundzuständigen Messstellenbetreibers. Die Stadtwerke Strausberg GmbH wird als Betreiber des Energieversorgungsnetzes in ihrem Netzgebiet die Aufgabe des grundzuständigen Messstellenbetreibers wahrnehmen und ist somit für die Installation der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme verantwortlich. Verpflichtend mit intelligenten Messsystemen ausgestattet werden - über mehrere Jahre hinweg - Zählpunkte von Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 kWh, sowie Letztverbraucher, mit denen eine Vereinbarung nach § 14 a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht, außerdem Einspeiseanlagen mit mehr als 7 kW installierter Leistung. Der grundzuständige Messstellenbetreiber kann Letztverbraucher und Einspeiseanlagen auch unterhalb der oben genannten Grenzwerte optional mit intelligenten Messsystemen ausstatten.

+Vorteile einer modernen Messeinrichtung (mME)
  • Ihr tatsächlicher Stromverbrauch und die tatsächliche Nutzungsdauer wird abgebildet
  • Die Ablesung kann transparent über ein Display erfolgen
  • Stromverbrauch und –leistung werden kontinuierlich aufgezeichnet
  • Persönliche Daten werden nicht gespeichert
  • Verbrauchswerte können jederzeit bei Bedarf gelöscht werden
  • Daten sind nur mit einer geschützten PIN abzurufen
+Vorteile eines intelligenten Messsystems (iMSys)
  • Verbrauchswerte können visualisiert werden
  • Sichere, verschlüsselte Datenübertragung, die höchsten Datenschutzanforderungen entspricht
  • Identifikation verbrauchsintensiver Geräte möglich
  • Einsparpotentiale können ausgezeigt werden
  • Variable Stromtarife möglich
  • Zählerablesung entfällt
  • Möglichkeiten der übergreifendenden Vernetzung
  • Nutzung der gesicherten Datenkommunikation für andere Anwendungen (SmartHome)
+Zeitplan und Vorgehen

Mit dem Einbau moderner Messeinrichtungen haben wir bereits begonnen. Der Start der intelligenten Messsysteme steht noch aus und kann erst beginnen, wenn zertifizierte, den Sicherheitsanforderungen entsprechende Geräte am Markt verfügbar sind. Wann Ihr Zähler gewechselt wird, hängt von den individuell zutreffenden Bedingungen ab. Bis dahin brauchen Sie sich um nichts zu kümmern und werden rechtzeitig vor dem Wechsel informiert.

Wenn Ihr Zählerwechsel bevorsteht:

  1. informieren wir Sie persönlich mit einem Anschreiben über den bevorstehenden Wechsel
  2. vereinbaren wir anschließend einen Termin mit Ihnen
  3. kommt zum vereinbarten Termin ein Zählermonteur, der Ihr altes Gerät gegen einen neuen Zähler eintauscht
  4. Ab jetzt erfüllt Ihr Zähler den neuesten Stand der Technik und Sie können seine Vorteile genießen!
+Ziele des sogenannten Rollouts

Wir möchten uns gemeinsam mit Ihnen an der Errichtung der Klimaziele als Bestandteil der Energiewende aktiv beteiligen. Der Einbau der neuen Messgeräte ist ein wichtiger Baustein. Ziel ist es:

  • Stromnetze zukunftssicher zu gestalten
  • variable Tarife zu ermöglichen
  • die Transparenz Ihres Verbrauchs für Sie zu erhöhen
  • Kosten durch wegfallende Vor-Ort-Ablesungen einzusparen
  • netzdienliche Informationen von dezentralen Erzeugern bereitzustellen und dadurch flexible Lasten zu verbessern und deren Steuerung zu erleichtern
  • eine sichere, standardisierte Infrastruktur als Plattform für weitere Dienstleistungen bereitzustellen (Beispiel SmartHome-Anwendungen)

Für Sie als bisher passiven Stromverbraucher bedeutet das die Möglichkeit, zukünftig aktiver am Strommarktgeschehen teilzuhaben.



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