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Bewährte zeitgemäße Technologien, wie die Kraft-Wärme-Kopplung in den Heizkraftwerken Nord und Mitte und die Photovoltaikanlage auf dem Werkstattgebäude, bestimmen die Erzeugung von Strom und Wärme durch die Stadtwerke Strausberg. Als Primärenergieträger werden vorrangig Erdgas und Bioerdgas eingesetzt, im Heizwerk Vorstadt auch Lausitzer Braunkohlestaub. Heizöl wird aktuell in nur sehr geringen Mengen verwendet. Die Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes werden regelmäßig unterboten.

Beide Heizkraftwerke und das Heizwerk Vorstadt werden von einer zentralen Leitwarte aus überwacht und gesteuert. Auch die Lastverteilung im Strombereich zwischen der Eigenerzeugung und den Lieferungen vom Regionalen Versorger sowie die Netzsteuerung werden von der Leitwarte aus vorgenommen. Dies war erst möglich, nachdem eine 10 kV-Übergabeschaltanlage in Betrieb genommen und damit unser Netz vom Netz des Regionalversorgers galvanisch getrennt werden konnte.

Auch außerhalb des Stadtgebiets engagieren sich die Stadtwerke Strausberg für den Einsatz erneuerbarer Energien. Seit 2009 bieten die Stadtwerke Ökostrom an, der in Deutschland, Dänemark und Norwegen produziert wird (siehe www.naturwatt.de). 2011 beteiligten sich die Stadtwerke an einem Brandenburgischen Windpark.

Die zentrale Steuerung und Überwachung der Fernwärme-Hausanschlussstationen sowie die Zählerfernauslesung werden zur Erhöhung der Versorgungssicherheit und der fehlerfreien Ablesung und Verbrauchsabrechnung derzeit vorbereitet.


Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung


Heizkraftwerk Nord

Im August 1996 nahmen die Stadtwerke die erste Stufe des Heizkraftwerkes Nord in Betrieb. Mit dieser bisher größten Investition schlossen die Stadtwerke auch das Sanierungsprogramm „Fernwärme für Strausberg '96“ ab. Durch das Prinzip der Kraft-Wärmekopplung hat diese Anlage einen Gesamtwirkungsgrad von 87 % und spart bis zu 37 % Primärenergie gegenüber herkömmlicher Technik ein.
Herzstück sind drei Gasmotoren, die Generatoren mit einer elektrischen Gesamtleistung von 6,9 Megawatt (MW) antreiben. Sie stellen über die Hälfte des Stromverbrauchs der Stadt sicher. Mit einer Wärmeleistung von 10 MW gewährleisten die in Reihe geschalteten Module die Grundlast der Wärmeversorgung. In Spitzenzeiten stehen zusätzlich drei Heißwassererzeuger mit einer Gesamtleistung von 48 MW bereit. Überschüssige Wärme, die nicht verbraucht werden kann, wird in drei Pufferspeichern „zwischengespeichert“ und bei Bedarf in das Fernwärmenetz abgegeben. Mit dem Heizkraftwerk Nord werden jährlich rund 6.700 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Heizkraftwerk Mitte

Die Versorgung des Wohngebietes Hegermühle wurde ursprünglich vom Heizwerk Nord in der Kastanienallee über eine mehr als 4 km lange Fernwärmetrasse sichergestellt. Im Interesse einer höheren Versorgungssicherheit, und um die Wärmeverluste zu verringern, errichteten die Stadtwerke 1994 das erdgasbetriebene Heizwerk am Marienberg mit einer Leistung von 10 MW. Diese Anlage mit ihren drei Kesseln versorgt ausschließlich das Wohngebiet Hegermühle.
2011 wurde das Heizwerk Mitte mit einem Gasmotor mit 1,2 MW elektrischer Leistung zum Heizkraftwerk aufgerüstet. Rund 4.000 Haushalte können seither von dort aus mit Strom versorgt werden. Die Heizleistung von 10 MW blieb unverändert. Überschüssige Wärme wird in einem Pufferspeicher gesammelt, bis sie im Fernwärmenetz benötigt wird. Durch die Umrüstung zum Heizkraftwerk Mitte werden jährlich rund 2.000 Tonnen Kohlendioxid weniger emittiert. Die nicht mehr benötigte Fernwärmetrasse zwischen Nord und Mitte, die entlang der S-Bahn-Gleise verlief, wurde 2012 weitgehend zurückgebaut.
Seit 01.01.2014 wird im BHKW Mitte Bioerdgas als Brennstoff eingesetzt. Ca. 3.400 Tonnen Kohlendioxid werden jährlich damit zusätzlich eingespart.



Heizwerk Vorstadt

Nach einer aufwändigen achtmonatigen Modernisierung und umfassenden baulichen Erweiterungsmaßnahmen des Heizwerkes Vorstadt wurden im November 1994 zwei Erdgas- und ein Braunkohlestaubkessel mit einer Gesamtleistung von 20 MW in Betrieb genommen. Der mit der Modernisierung verbundene Ausbau der Kapazität war zugleich die grundlegende Voraussetzung für die Übernahme der Versorgung der Bundeswehrliegenschaften in der Hennickendorfer Chaussee.

10 KV Übergabeschaltanlage

Mit der Inbetriebnahme der 10 KV-Übergabeschaltanlage vollzogen die Stadtwerke am 07.12.1997 den letzten und entscheidenden Schritt zur endgültigen galvanischen Trennung vom Netz der OSE AG. Mit der Realisierung dieses Projektes wurde die komplette Netzführung von den Stadtwerken übernommen, sowohl in steuerungs- wie auch in überwachungstechnischer Hinsicht. Diese unternehmensstrategische Maßnahme betrifft gleichermaßen die Mittelspannungsebene von 10 Kilovolt (kV) wie auch die Niederspannungsebene von 400 Volt.


PV-Anlage auf dem Werkstattgebäude in der Kastanienallee

Im September 2010 nahmen die Stadtwerke auf dem Werkstattgebäude in der Kastanienallee eine Photovoltaikanlage in Betrieb. 152 Module mit einer Spitzenleistung von 28,12 Kilowatt (28,12 kWp) wurden installiert. Rund 13 Tonnen Kohlendioxid werden in Strausberg seither pro Jahr weniger emittiert.



Windpark-Beteiligung

Im November 2011 gründeten die Stadtwerke Strausberg, Angermünde, Bernau und Ludwigsfelde die en.regio Wind GmbH. Die en.regio Wind GmbH ist Miteigentümerin des Windparks Windfarm Märkisch Linden GmbH & Co.KG in Brandenburg. Der nahe Neuruppin gelegene Windpark umfasst 20 Anlagen mit jeweils 1,5 MW installierter Leistung. 60 Gigawattstunden kohlendioxidfreier Strom sollen dort pro Jahr produziert werden – genug, um mehr als 20.000 Haushalte zu versorgen. Abnehmer sind im Falle des Windparks „Märkisch-Linden“ aber keine Privatpersonen, sondern die Deutsche Bahn.

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